Nutritional Units in Phooko – Ernährungsprogramm von Ndlovu

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Nutritional Units in Phooko – Ernährungsprogramm von Ndlovu

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Am Mittwoch haben wir eine anderes Projekt von Ndlovu kennen lernen dürfen, nämlich das Ernährungsprogramm für Mütter und ihre Kinder, genannt Nutritional Units.

Seit 1996 gibt es in den Townships Phooko, Ntwane, Marapong und Thabakhubedu eine Einrichtung, die Müttern alles zum Thema Ernährung und Versorgung lehrt, um gegen Unterernährung, Krankheit und mangelnde Bildung vorzugehen.

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Alle Units liegen in der Region von unserem Hauptarbeitsplatz Elandsdoorn

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Plakat zum Thema gesunde Ernährung

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Der Ernährungsplan für jede Mahlzeit

Als wir in Phooko ankamen, arbeiteten die Mütter im Gemüsegarten, teilweise sogar mit deren kleinen Kindern auf dem Rücken.

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Dies ist jeden Montag, Mittwoch und Freitag die erste Tätigkeit, wenn die Mütter die Nutritional Units besuchen. Währenddessen bereitete Veronica, die Leiterin und Hauptverantwortliche der Unit in Phooko, das anschießende Frühstück für alle vor. Die Mahlzeiten dort variieren und bestehen aus entweder einfachen und günstigen oder selbst angebauten Lebensmitteln, damit die Familien fähig sind trotz Armut gesunde, ausgewogene und variierende Mahlzeiten zuzubereiten. Anschließend aßen alle gemeinsam draußen auf dem Boden.

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Ernte der dort angebauten Tomaten

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Nach dem Frühstück ging die Arbeit weiter. Dabei handelte es sich um Geschirr abwaschen, Holz holen um daraus ein Feuer im Ofen für Bereitung des Mittagessens zu machen oder auch weitere Vorbereitungen für das Mittagessen zu treffen, wie zum Beispiel Gemüse klein schneiden.

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Neben diesen Tätigkeiten musste auch ein Auge auf die Kinder geworfen werden. Sowohl beim Bespaßen der Kinder als auch bei den anderen Tätigkeiten halfen wir überall mit. Wir hatten sehr viel Spaß beim Spielen mit den Kindern.

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Mutter (16 Jahre jung) mit ihrem Sohn

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SAMSUNG CSC Auch für Schlafplätze ist gesorgt

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Zum regulären Tagesablauf kamen zwei junge Poeten kurz vor dem Mittagessen vorbei, um zwei Gedichte vorzutragen mit denen sie in den Townships versuchen die Leute zu motivieren dankbar zu sein und Freude am Leben zu haben. Auch schätzen sie die Unit und jede soziale Einrichtung von Ndlovu sehr. Außerdem haben sie Bücher mit selbst geschriebenen Gedichten mitgebracht, die während des Vortrages interessiert von den Müttern durchgeschaut wurden. Laut Aussage dieser beiden Jungen ist deren Motivation nicht berühmt zu werden sondern die Leute zu erreichen und zu motivieren.

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Eines der Gedichte zum Thema „Know what you want in life“

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Nach deren Besuch gab es dann das zubereitete Mittagessen. Wir durften auch kosten und fanden es sehr lecker. Es gab Reis mit einer selbstgemachten Tomatensauce mit Sojafleisch (dies ist ein Pulver als Alternative zu Fleisch, da die meisten keinen Kühlschrank haben), Rote Beete mit Mayonnaise und ein Möhren-Kohl-Gemüse. Außerdem gab es dazu Fisch in Tomatensauce aus der Dose.

Nach dem gemeinsamen Essen folgte dann eine kurze Einheit zum Thema Baby- und Kinderernährung. Jedes Mal wenn die Mütter in der Einrichtung zusammen kommen, hält Veronica diesen Vortrag, jedoch immer über ein anderes Thema.

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Der Themenplan für Montag, Mittwoch und Freitag dieser Woche

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Veronica zeigt wie man eine gute und gesunde Kindermilch zubereitet

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Daraufhin haben alle zusammen aufgeräumt und geputzt und gegen 2 Uhr mittags haben sich dann alle auf den Weg nach Hause gemacht.

Insgesamt war es für uns ein sehr interessanter Tag. Wir hatten viel Spaß sowohl mit Müttern als auch Kindern und wir sind froh einen weiteren Bereich von Ndlovu kennen gelernt zu haben. Da wir so begeistert waren, haben wir darum geben nächste Woche Veronica bei ihren regelmäßigen Hausbesuchen am Dienstag oder Donnerstag zu begleiten. Diese Hausbesuche bezwecken die Beobachtung der Umsetzung des in der Unit Erlernten. Notiert werden dabei Fort- oder Rückschritte in Bereichen wie zum Beispiel Hygiene und Pflege des eigenen Gemüsegartens.

Neben dem Zweck, dass wir auch einen neuen Bereich von Ndlovu kennen lernen sollten, hatten wir die Aufgabe sowohl Veronica in Interaktion mit Müttern und Kindern als auch die Arbeit allgemein dort zu beobachten. In naher Zukunft werden wir auch in die anderen drei der vier Units gehen, diese miteinander vergleichen und daraufhin Verbesserungsvorschläge machen. Ein paar Ideen haben wir bereits jetzt schon und sind gespannt wie die anderen Units aufgebaut sind!

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Die Unit bringt Müttern und Kindern sehr viel Spaß

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Stimmung: gespannt auf Neues, immer gut gelaunt und Südafrika genießend!!!

Liebe Grüße aus dem Südafrika in der Regenzeit,

JIL UND AMELIE

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