Halbjahresbericht und Roadtrip durch Südafrika…

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Halbjahresbericht und Roadtrip durch Südafrika…

Lang lang ist’s her, unser letzter Eintrag, wofür wir uns zunächst erst einmal entschuldigen möchten, wir sind aber auch jetzt erst wieder zurück im Alltag nach vier sehr sehr spannenden Wochen im Urlaub. Aber dazu später mehr…
Da wir vor kurzem erst einen zusammenfassenden Bericht für unsere Entsendeorganisation über das inzwischen schon vergangene halbe Jahr schreiben mussten, nutzen wir diese Gelegenheit doch, um einen unserer individuell geschriebenen Zusammenfassungen des Erlebten hier zu teilen.  An manchen Stellen ist der Bericht für den Blog ein wenig angepasst, größtenteils ist er aber noch adressiert an die Organisation oder an Außenstehende, falls Teile der Berichte veröffentlicht werden. Wer interessiert an diesem Bericht ist, darf sich im Folgenden begnügen, für die Lesefaulen gibt’s anschließend ganz viele schöne Fotos und Kommentare unserer Zeit mit und ohne Claudia, Olaf und Cede (Jils Eltern)…:

Da sich so gut wie alles in unseren Berichten doppelt, haben wir nur Jils reingetellt.

Zwischenbericht DJiA 2014/15 Jil Torkler – Südafrika                23.02.2015

Wie ihr sicher schon wisst, arbeiten wir bei Ndlovu Care Group. Um nochmal einen groben  Überblick zu bekommen gibt’s hier eine kleine Zusammenfassung aus meiner Sicht:

Ndlovu Care Group ist inzwischen nach 20 Jahren seit Gründung eine vielfältige Organisation, die aus einer der ärmsten Regionen Südafrikas eine starke Gemeinde gemacht hat durch eine 24-Stunden-Klinik, ein AIDS-Forschungscenter, einen Sportplatz, ein Fitness Center, ein Nachmittags-Schulprogramm, eine Computerschule, mehrere Wasserprojekte, Ernährungsprogramme und Vorschulen, ein Theater, einen Jugendchor und vielen vielen weiteren Projekten, Programmen und Events.
Wie sicherlich auch schon bekannt ist, sind wir dieses Jahr die ersten Freiwilligen in dieser Einsatzstelle, weshalb es für beide Seiten eine neue Herausforderung war. Unsere hauptsächliche Arbeitsstelle ist das sogenannte Chill-Hub, welches der Ort für das „After-School-Programme“ ist, wo Schüler tagsüber zum Lernen oder für Hausaufgaben hinkommen können. Außerdem befindet sich dort das Büro der Sozialarbeiterin Ruth Chauke von Ndlovu Care Group, mit welcher wir viel und eng zusammen arbeiten und welche wir unterstützen, zumindest da, wo es ohne Sprachprobleme geht.
Ein bisschen Kritik gibt es leider auch, da auch hier in Südafrika nicht immer alles perfekt läuft.  Da wir wie erwähnt die ersten Freiwilligen sind, gibt es keine feste Struktur für uns zum Arbeiten, was es anfangs sehr schwierig oder enttäuschend für uns machte, da man sich etwas hilflos vorkam, was inzwischen aber grade das Gute an unserer Stelle ist, da wir viel Freiraum für eigene Projekte und Freizeitgestaltung gibt. Zudem fehlte es aber auch im Chill Hub selber unter den Festangestellten (6 sogenannte Lifeskillfacilitators und Ruth Chauke, Sozialarbeiterin)  an Struktur, was es für beide Seiten schwieriger machte. Dies hat sich aber schon ein wenig verändert, da die LSF eine verbesserte Arbeitsstruktur bekamen und ab März eine weitere Sozialarbeiterin kommen soll.
Für uns war dann Eigeninitiative gefragt, um in diesem Jahr oder bereits im vergangenen halben Jahr etwas zu erreichen. Nach erfolgreichen Besuchen und Untersuchungen in verschiedenenen Ernährungsprogrammen und einigen kleinen Beiträgen zu den verschiedensten Events von Ndlovu Care Group haben wir für die zweite Hälfte, denn bei uns ist grad genau Halbzeit, zwei größere eigene Projekte vor uns, mit denen wir erstmal gut beschäftigt sind. Es steht ein großes Müll-Recycling-Projekt und ein AIDS-Schul-Programm bevor.

Was die Ausstattung unserer Arbeitsstelle angeht können wir uns nicht beklagen, da das Chill Hub erst vor zwei Jahren eröffnet wurde und somit hohen Standard mit normalen Toiletten, einer kleinen Küche, wie wir es gewohnt sind, und guten Sitz- und Arbeitsmöglichkeiten bietet. Sogar WLAN ist vorhanden, da in der zweiten Etage die Computerschule sitzt.
Außerdem bietet das Sportgelände, auf dem sich das Chill Hub befindet, noch einige Möglichkeiten mehr. Bis es im Dezember selbst um sieben Uhr morgens schon zu heiß war haben wir zum Beispiel zwei mal die Woche regelmäßig mit einigen Einheimischen Volleyball praktiziert. Oder wir veranstalteten einen großen Sport- und Spielenachmittag für alle SchülerInnen, die teilnehmen wollten.
Zu unseren Kollegen gehören wie gesagt die inzwischen nur noch fünf Lifeskillfacilitator und unsere Chefin, die Sozialarbeiterin. Die Lifeskillfacilitators sind alle Studenten aus den umliegenden Townships, die aufgrund der Entfernung zur Universität in Pretoria ein Fernstudium betreiben und nebenbei bei Ndlovu Care Group arbeiten.  Zwischenzeitlich waren für drei Monate noch vier holländische Studentinnen mit in unserer Arbeitsstelle, mit welchen wir gut zusammen arbeiten konnten, da sie in ähnlicher Position wie wir auch waren, und zwar als junge Europäerinnen, die in einer gewissen Zeit  Ndlovu Care Group kennenlernen und dort etwas bewegen wollen. Zudem hatten sie aber auch noch ihre eigenen bestimmten Forschungsaufgaben, womit sie größtenteils beschäftigt waren.
Mit allen Mitarbeitern kamen beziehungsweise kommen wir bis heute sehr gut klar, es gibt keine großen Sprach- oder andere Kommunikationsprobleme. Unsere Chefin ist manchmal sogar wie eine Ersatzmutter für uns, nicht erst einmal waren wir schon privat bei ihr und ihrer Familie zu Hause in Pretoria, wo sie wochenends wohnt. Unter der Woche wohnt sie in Elandsdoring selber, da Pretoria immer noch als einer der nächst großen Städte ungefähr 160km von unserer Arbeitsstelle entfernt ist, um einmal eine grobe geographische Einschätzung zu geben.

Der Gründer der ganzen Organisation Hugo Tempelman ist sozusagen unser höchster Chef, der in seiner Position immer sehr beschäftigt ist. Wenn man allerdings ein Problem oder eine Frage hat findet man immer eine Möglichkeit ihn zu kontaktieren, worauf er immer sehr ernst und interessiert eingeht und Hilfe bietet. Als unser Hauptansprechpartner ist dies sehr lobenswert. Zu ihm wie auch zu seiner Frau Liesje Tempelman pflegen wir ein sehr gutes und vertrautes Verhältnis, welches während des ersten Monats zustande kam, während wir bei Tempelmans zu Hause wohnten.
Als weitere Ansprechpartner stehen auch immer alle Mitarbeiter des Financeoffices zur Verfügung, zu welchen wir auch privat ein sehr gutes Verhältnis haben, unter anderem da einer von ihnen seit Oktober unser Mitbewohner ist.
Im Endeffekt mangelt es uns also ganz und gar nicht an Ansprechpartnern und Hilfe, weshalb es uns in diesem Sinne sehr gut geht.

Die Betreuung durch die Evangelischen Freiwilligendienste gefällt mir im Allgemeinen persönlich sehr gut, sowohl das Vorbereitungs- als auch das Zwischenseminar waren sehr hilfreich und die Begleitung durch das DJiA Projekt sind sehr sehr lobenswert. Genau dies waren die Punkte, die viele ehemalige Freiwillige auf dem Infotag an dieser Organisation gelobt haben, was einer der Hauptgründe für meine Bewerbung war.

Nach einem längeren Prozess der Bewerbung und der Suche nach einer Mitfreiwilligen ist es bei mir ja dieses Jahr der Fall, dass ich mit Amelie als eine sehr gute und lange Freundin das Freiwilligenjahr bewältige. Nach anfänglichen Bedenken der Organisation und unsererseits kann ich jetzt aber nur sagen, wie dankbar und glücklich ich darüber bin. Es gab bisher überhaupt keinen Stress oder Probleme, da wir eben schon genau wissen, wie wir miteinander umgehen müssen.
Gerade in unserer Freizeit passt es sehr gut, da wir ähnliche Interessen teilen. Und in unserer kleinen Stadt Groblersdal, in der wir leben, 30km vom Arbeitsort entfernt, würde man wenn dies nicht so wäre vor Langeweile eingehen, da wir auf uns alleine gestellt sind und es nicht sehr viele Freizeitangebote gibt.
Um etwas genauer auf unsere Wohnsituation einzugehen, kann ich sagen, dass wir mitten auf dem Land in einer Farmerstadt leben, die aber alles Notwendige, wenn nicht mehr, hat und wo wir fast ausschließlich mit Weißen leben, was in diesem Land nicht unwichtig zu erwähnen ist. Unsere Wohnung teilen wir mit Robert, wie bereits erwähnt einem Mitarbeiter aus dem Finance Office, mit dem wir sehr gut klar kommen und durch welchen wir inzwischen guten Anschluss zu vielen Einwohnern der Stadt gefunden haben. Im Gegensatz zu anderen Freiwilligen in Südafrika leben wir wie wir mitbekommen haben schon im Luxus mit eigenen Betten, Strom, Auto, normalen Sanitäreinrichtungen und weiteren europäischen Standards. Aber allein Hugo Tempelman würde es aus Sicherheitsgründen nicht zulassen uns im Township, unserem Arbeitsort, wohnen zu lassen, wie es andere Freiwillige anderer Organisationen tun. Nach Geschichten von Raubüberfällen und Einbrüchen mit Waffen sind wir allerdings auch sehr froh darüber.

Das wichtigste des bereits vergangenen Jahres sind zu den ganzen Umständen jedoch unsere gemachten und erlebten Erfahrungen. Ich denke einer der interessanntesten Dinge ist der Kulturunterschied. Wenn man so will haben wir es genaugenommen mit zwei verschiedenen Welten zu tun, einmal während der Arbeit im Township und abends mit den weißen Afrikaansleuten. Auch wenn es komplett unterschiedliche Welten und Verhaltensweisen grade auch verglichen mit der europäischen Kultur sind, erkenne ich immer wieder, wie ähnliche Motive im Endeffekt alle Menschen haben und dass wir abgesehen von Erziehung und Gewohnheiten alle gleich sind. Was uns schon des öfteren mit Unverständnis geschockt hat sind gewisse zwischenmenschliche Verhaltensweisen oder Aussagen über andere kulturelle Gruppen. Zum Beispiel unmenschliche Kriminalität in Townships, die wir durch die Arbeit mitbekommen wie lebendiges Verbrennen der eigenen Familie, oder sehr rassistische Aussagen der Farmer bei uns in Groblersdal können wir in keinster Weise verstehen.
Zu dem ganzen  kommt auch noch eine ganz andere politische Situation hinzu, über die wir uns inzwischen mit verschiedensten Leuten unterhalten haben, und die noch lange kein Optimum erreicht hat mit den ganzen großen Problemen wie Arm und Reich, Schwarz und Weiß, Rolle der Frau, Sicherheit, Regierung, Korruption oder weiteren anderen. Meine persönlichen Erfahrungen diesbezüglich beruhen nur auf kleinen Erlebnissen oder Diskussion, dennoch hat sich mein Horizont über eine andere Weltsicht um einiges erweitert.
Eine andere Sache, die mir schon öfters aufgefallen ist, ist meine Erscheinung als europäische weiße Person. Man wird anders behandelt als einheimische Weiße. In unserem Arbeitsumfeld passiert es nicht selten, dass man von Kindern oder sogar von Erwachsenen überfreundlich angesprochen wird und wir Fotoshootings geben müssen oder wir einfach nur angefasst werden, als ob wir etwas total Besonderes wären oder sie noch nie eine weiße Person gesehen haben.
Zusätzlich zu diesen zwischenmenschlichen Themen oder Erfahrungen kommt noch hinzu, dass ich ein landschaftlich so vielfältiges Land kennen lernen darf, was mich bis heute immer wieder aufs Neue zum Staunen bringt. Genauso wie die Schönheit des Landes genieße ich das andere Klima und die nahezu immerzu vorhandene Sonne und Wärme, auch wenn es oft zu heiß ist.
Alles in allem geht es uns sehr gut, auch gesundheitlich gab es keine großen Probleme. Wir genießen jeden Tag und freuen uns auf weitere tolle Erlebnisse und Dinge, die wir an die Gemeinschaft oder einzelne Personen weitergeben können. Dass wir die Welt oder die ganze Region dort in einem Jahr nicht verändern können, war uns von vornherein klar…

Jedoch noch ein abschließender Kommentar von Amelie:

Auch mir geht es weiterhin sehr gut und ich genieße die Zeit in Südafrika immer noch sehr. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich froh bin in guten und sicheren Händen bei der Aufnahmeorganisation zu sein, immer Hugo und Lisje Tempelman als Ansprechpartner zu haben, eine „Zweitmama“ in unserem Boss gefunden zu haben und vorallem mit Jil dieses Abenteuer erleben zu dürfen. Auch bin ich glücklich mit Robert zusammen zu leben und dass wir beide in dieser Stadt gelandet sind, wo wir uns wohl und sehr Zuhause fühlen. Auf die zweite Hälfte bin ich gespannt, kann gar nicht warten mit den Projekten zu starten und bin aufgeregt was alles noch so passieren wird.

Eure Amelie

Hier nun unsere vier Wochen mit Familie Torkler in Bildern und Kommentaren…:

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Familie Torkler wiedervereint in Südafrika!

Am 05. Februar haben wir Olaf, Clodi und Cedric am O.R. Tambo Flughafen abgeholt. Die ersten zwei Tage haben sie oder wir dann auf der Buffalo Ranch verbracht, wo sie untergekommen waren. Dort haben wir unter anderem einen Game Drive (eine Safari) gemacht, wodurch sie direkt zu Beginn den Busch kennen lernen durften, ebenso wie unsere guten Freunde Neville und Juane, denen die Farm gehört. Ein perfekter Start mit Sonne, Pool, Giraffen, Kudus und anderen Tieren in einen Südafrikaurlaub!

family game drive

Mit dem Landrover durch den Busch

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Wir zusammen mit Juan und Olaf’s bestem Freund Dyten

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Mit Neville im Pool…

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Sonnenuntergang auf der Buffalo Ranch

Am Samstag Morgen, den 07.02., haben wir dann unseren Roadtrip gestartet mit dem ersten Stop bei Stephan, Claire und Johanna in Pietermaritzburg. Wie unser abenteuerreicher, faszinierender und wunderschöner Urlaub war, werdet ihr an den Fotos sehen …

Pietermaritzburg (07.02.-09.02.15)

Cumberland Nature Reserve

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Kudus auf unserer Wanderung…

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Abkühlung am Wasserfall

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Family-Mittagssnack mit Autobuffet und Mülleimerkontrution im Baum zum Zielwerfen der Essensreste

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Anschließend ging es kurz zum Nelson Mandela Monument

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die drei Freiwilligen auf der Bank…

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Nächster Halt: Mthata als Zwischenstop (09.02.-10.02.15)

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Gemütlich in einem Country Club bei gefühlten 50 Grad im Schatten

Nach einer schwülen Nacht in Mthatha ging es am nächsten Tag zum ersten Mal an die Küste: Port Elisabeth (10.02.-12.02.15)

Olaf Canon  (6) Olaf Canon  (17)Olaf Canon  (14)Jil iPhone 10.02.15 (8)

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Sogar einen Whirlpool hatten wir im Backpackers

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Und einen Außenpool, in dem wir einen Abend Wassergymnastik mit Clodi gemacht haben

Mit Helani Chauke, der Tochter unserer Chefin Ruth, die zur Zeit in Port Elizabeth lebt, ging es dann zum Donkin Reserve mit einer Pyramide und einem Leuchtturm sowie folgender Mandela Figur…:

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Nach zwei Tagen ging die Reise weiter nach Wilderness (12.02.-14.02.15). In unserem Backpackers „Beachhouse“ hatten wir einen wunderbaren Meeresblick direkt aus dem Bett. Außerdem gab es hausgemachte Steinofenpizza und unseren ersten Springbok-Shooter in diesem Urlaub…

IMG_7494Da wir auf Grund des bewölkten Himmels weder einen Strandtag noch Paragliding machen konnten, fuhren wir in die nahegelegenden ebenfalls beeindruckend schönen Berge und machten dort unsere erste Weinprobe.

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unglaublich beeindruckende und steinige Autofahrt durch die Berge

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Kühe in Gesellschaft von Störchen

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angekommen auf dem Weingut

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Cheese für die Kamera…

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…und Cheese auf der Platte…

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Herzhaftes zur Weinprobe

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Auf dem Weg nach Hermnus machten wir nicht nur einen Stop am wunderschönen Strand von Plettenberg Bay…

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Eines der lustigsten Selfies

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Ein seltenes Werk – ein schönes Strandselfie…

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…zusammen mit Cede, Clodi und Olafs Beinen…

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ohne Worte – SA 2014/15

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…sondern auch beim Knysna Elephant Park, wo wir ein Tier der Big 5 von Südafrika, den Elephanten, besuchten, war eine tolle Erfahrung!

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gierige Elefanten bei der Fütterung

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auch wir durften Futter geben…

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…um nachher schleimige Hände zu haben…

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Die Clodi und der Oli beim Fotoshooting…

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… und die Amelie …

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… Fotos bei der durchgehenden Tagesbeschäftigung der Elefanten mit Angst, nicht vom Stock erschlagen zu werden…

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…noch mehr Fotos…

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…und ein wunderschöner Schnappschhuss

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… und im Hintergrund eine der dortigen Zebra Herden mit Zebra Baby

   Als nächster Stop kam der Ort, auf den wir uns so so sehr gefreut haben! Das wunderschöne Hermanus (14.02.-16.02.2015), von wo aus man vorbei schwimmende Wale sehen kann, wenn man Glück hat. Wir hatten es leider nicht, da wir nicht während der Hochsaision der Wale dort waren, dafür haben wir unser Glück jedoch ca. 1 Stunde von Hermanus in Gaansbaai gefunden..

Zuerst ging es mit dem Boot ca. 20min aufs Meer hinaus ..

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Dann als wir vor Anker lagen wurde es Zeit die Neoprenanzüge anzuziehen..

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Dann hieß es warten …

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…während noch Fischköpfe zerhackt wurden…

 …. bis nach 1 1/2 Stunden warten die erste Flosse dann endlich erschien und der Köder angebissen wurde

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Daraufhin wurde schnell der Käfig ins Wasser gelassen und ab ging’s in den Käfig.. 5 Personen durften immer herein und sobald der Skipper DOWN gesagt hat, musste man die Luft anhalten um für ein paar Sekunden den Hai unter Wasser vor seiner Nase schwimmen zu sehen..

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Amelie und Cede zusammen im Käfig

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…und die Jil

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Und wir haben es alle überlebt (und waren nicht Teil der Crew, die durch das Schwanken verursachten Würfelhusten an Backbord nichts von den Haien mitbekommen haben) – eben echte Survivor!!

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Doch auch Hermanus selber ist ein wunderschöner Ort, an dem wir eigentlich ja doch einen Wal gesehen haben…

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Olaf Canon  (8)… zumindest einen gestrandeten…
Olaf Canon  (67)…ebenso wie andere Tiere am Straßenrand…
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IMG_7539Olaf Canon  (64)

Weiter führte uns der Weg nach Simon’s Town  (16.02.-17.02.15), einer wirklich schönen kleinen Hafenstadt.

Der Weg dahin war schon sehr, sehr schön am Meer entlang

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Und der perfekte Ort für wunderschöne Fotos

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Und sehr leckere, frische Prawns

IMG_7583Olaf Canon 1617.02.15 (1)Jil Canon (36)Jil Canon (39)

Auch haben wir dort einer der größten Pinguinkolonies des südlichen Afrikas angetroffen…

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…Und haben dort traditionelle, handgemachte Dinge gekauft und mit uns auf die weitere Reise genommen

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Nach den Pinguinen und dem Shoppen fuhren wir weiter zum Kap der guten Hoffnung…

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…in atemberaubender Natur…
IMG_7600Jil Canon 17.02.15 (44)Jil Canon 17.02.15 (14)Jil Canon 17.02.15 (7)

…und mehr oder weniger gefährlichen Tieren wie Echsen und Baboons…

Jil Canon 17.02.15 (36)Olaf Canon 17.02.15 (40)…und auf dem Weg nach Kapstadt kann so etwas schon einmal passieren, wenn der Magen knurrt…

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Wenn man so möchte kann man sagen, dass wir dann unser Ziel erreicht haben, wobei der Weg zuvor eigentlich schon das Ziel war.. Cape Town!!

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Straßenkünstler an jeder Ecke

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wann trifft man schon mal eine Moerserin in Kapstast…? Cocktail mit Kiki Myland

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tägliches Geschehen – Demonstration

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SAMSUNG CSCOlaf 17-22-02.15 (88)Olaf 17-22-02.15 (86)

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auch in Südafrika kann es abends mal frisch werden…

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Robben Island stand natürlich auch auf der To Do Liste

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Mit perfektem Blick auf Kapstadt

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Und am letzten Tag in Kapstadt besuchten wir unsere aus Namibia bekannten Freunde Charde und Adolf in Stellenbosch, DEM Ort der Weingüter..

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Und natürlich auch der Weineproben ..

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Und auch ein Käseproben durften wir erfahren!!

…in alten Weinkellern…

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Auf dem Weg wieder Richtung Flughafen schliefen wir für eine Nacht in Robertson, auch einer wunderschönen Weingegend…

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Zwei weitere Stopps vor Johannesburg gab es dann noch in Beaufort-West und in Bloemfontein, wo wir aber nur gemütlich die Abende haben ausklingen lassen, ob beim Braai oder beim Italiener. Früh losgefahren in Bloemfontein hatten wir noch einen halben Tag in Johannesburg, um mit den roten Hop-on-top Bussen die Großstadt zu erkunden…

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Im Apartheid MuseumJil Canon 25.02.15 (1)Jil Canon 25.02.15 (3)

… bevor es dann für Cedric in den Flieger ging…

Jil Canon 25.02.15 (14) Jil Canon 25.02.15 (20)Von hier aus war das Auto mit vier Personen nicht mehr bis obenhin gefüllt, und somit konnten wir entspannt zurück nach Groblersdal fahren, wo wir gemütlich die Reise mit Neville und Juan auf der Buffalo Ranch ausklingen ließen…

Zum Abschluss noch ein paar Bilder von unterwegs, um zu zeigen dass nicht nur die Zielorte, sondern auch der Weg das Ziel war und einmalige Eindrücke gebracht hat:

   IMG_4147 IMG_4158 IMG_4415 IMG_4423 IMG_4893 IMG_4898

Clodi und Olaf hatten dann noch fast ein Woche bei uns in der Gegend, in der wir unter anderem eine der Preschools besuchten, um das in Moers gesammelte Spielzeug zu verschenken:

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gespannt lauschen die Kinder unserem Vorhaben

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geordnet in einer Schlange warten sie dann…

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und bekommen einer nach dem anderen einzeln etwas geschenkt

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Anschließend gab es dann Essen für alle…

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…mit etwas anderen Gewohnheiten, dafür sehr gesittet und ruhig…
Olaf Canon 27.02 (10) anschließendes Händewaschen für die KinderOlaf Canon 27.02 (12)

Ob bei Loskop Valley zum Lunch…

 Olaf Canon Loskop Valley (4) Olaf Canon Loskop Valley (14)

Olaf Canon Loskop Valley (16)

Oder in Bloemfontein bei einem traditionellen Stamm, wo Juan mit aufgewachsen ist, mit Neville hatten wir immer viel Spaß und wunderbare letzte Tage unseres Uraubs!

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Fotoshooting mit des Königs Sohn in traditioneller Kleidung…Olaf Canon 01.03.15 (18) Olaf Canon 01.03.15 (21) Olaf Canon 01.03.15 (68) Olaf Canon 01.03.15 (59) Olaf Canon 01.03.15 (48) Olaf Canon 01.03.15 (42) Olaf Canon 01.03.15 (34)


Alles in allem war es eine wunderbare Zeit, in der wir die wunderschönen Seiten Südafrikas in verschiedensten Weisen entdecken durften. Danke für alles, jetzt heißt es für uns aber wie gesagt wieder zurück an die Arbeit!
Wie immer genießen wir die Zeit hier sehr und senden zum Abschied ein paar warme Sonnenstrahlen nach Deutschland, denn auch wenn der Sommer langsam zu Ende geht, ist es hier immer noch unglaublich heiß, sodass wir gerne ein bisschen Hitze verschenken können!

Liebe Grüße,
Eure Amelie und Jil 😉

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