Erster Monat in Südafrika

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Unglaublich, aber leider wahr; wir sind jetzt schon einen Monat hier! Die Zeit ging so schnell rum, da können wir mal eine kurze Zusammenfassung liefern. Aber zuerst eine wichtige Neuigkeit; wir wohnen seit letztem Donnerstag nicht mehr bei den Tempelmans, sondern in einer neuen Unterkunft zusammen mit Robert. Somit stehen wir nun auf eigenen Beinen und haben nicht mehr das organisatorische Problem im Hinterkopf, eine Unterkunft zu finden. Wir können jetzt mit vollem Elan in die restlichen 11 Monate starten und unsere eigenen Ideen einbringen. Lies den Rest dieses Beitrags

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Wochenende in Pretoria und Johannesburg

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Am Freitag morgen fuhren wir wie gewohnt nach Elandsdoorn, um Ruth abzuholen. Nachdem wir dort noch ein wenig vorbereitet und alle Unterlagen zusammengepackt haben, die wir zum arbeiten brauchten, fuhren wir los nach Pretoria. Dort arbeiteten wir in einem Büro der Ndlovu Care Group mit Renee, auch eine Mitarbeiterin, deren Sitz dort in Pretoria ist. Gearbeitet haben wir an dem Ernährungsprogramm, was uns die nächsten Wochen beschäftigen wird und über das wir informiert sein müssen um in den einzelnen Units auch richtig prüfen zu können, ob es in dem Programm entsprechend läuft oder was verbessert werden sollte.

Nach der Arbeit ging es dann mit Ruth in die Brooklynn Mall, die sehr sehr groß war und in der man alles von Essen über Anziehsachen bis hin zu Möbeln bekommen kann. Der Verkehr in Pretoria ist Wahnsinn und alle fahren wie sie wollen, das war definitiv anders als in Elandsdoorn und Groblersdal, viel hektischer und schneller, eben großstadtmäßig.

Den Freitagabend ließen wir dann in Ruths Haus mit einem netten Familienabend ausklingen.

Am Samstagmorgen starteten wir um halb 7 nach Johannesburg mit Ruth, ihrem Ehemann und ihrem Sohn Kensani. Dort waren wir zunächst auf einem Friedhof bei einem Gedenken von drei Brüdern, die verstorben sind. Danach fuhren wir nach Soweto, um dort zu essen und mit allen Verwandten, Bekannten und Freunden der zuvor gedachten Brüder dort gemütlichen zusammen zu sitzen. Es war ein bisschen merkwürdig, als einzige Weiße zwischen all den anderen zu sitzen, da man ab und zu komisch angeguckt wurde und Weiße nicht so oft gesehen werden in diesen kleinen Straßen.

Gegen 14 Uhr machten wir uns auf den Weg zu einer Hochzeit, zu der Ruth und ihre Familie eingeladen wurden. Hierbei fuhren wir genau die Straße entlang, die 1976 die Schüler von Soweto während des Aufstandes gegen die Einführung eines neuen Schulgesetzes gegangen sind, welche kurz darauf von der Polizei erschossen wurden. Außerdem kamen wir an einem der wichtigsten Plätze Mandelas vorbei, der dort die meisten seiner Reden gehalten hat.
Bei der Hochzeit wurden wir auch ohne Einladung sehr freundlich von allen begrüßt und aufgenommen. Es war eine traditionelle Hochzeit.

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Tischdekoration in Creme-Schwarz, die Farben, in denen die weiblichen Familienangehörigen der Braut gekleidet waren

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Jil, Ruth und Amelie vor der wunderschönen Kulisse Johannesburgs

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Aber nicht nur südafrikanisch, sondern auch ugandisch, da die Familie des Bräutigams aus Uganda kommt. Dies war für uns was ganz neues und interessantes, da es bestimmte Rituale und traditionelle Kleidung zu sehen gab.

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Braut, Brautmutter, dahinter Schwestern, gekleidet in den selben Farben

Da es hier um sechs schon dunkel wird und die Hochzeit darüber hinaus ging, ließen wir es bleiben, Samstagabend noch im Dunkeln zurück nach Groblersdal zu fahren. Wir blieben noch eine Nacht in Pretoria, diesmal allerdings im Haus von Neils Eltern.
Sonntagvormittag starteten wir dann auf eigene Faust unsere Rückfahrt, mit kleineren Zwischenfällen haben wir dann nachmittags wieder das Haus der Tempelmans erreicht.
Kurz nach uns sind dann 4 holländische Studentinnen angekommen, welche die nächsten 4 Monate bei Tempelmans nächtigen und tagsüber wie wir die Projekte von Ndlovu für ihr Studium begleiten

Heute starten wir mit dem ersten kleinen Regen des Jahres in eine neue Woche und sind gespannt, was uns neues und spannendes erwartet.

Work, Arts, Fun and Sun

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Work, Arts, Fun and Sun

Unsere letzte Woche bestand unter der Woche arbeitstechnisch aus ähnlichen Aufgaben wie die Wochen davor aus Adminwork und Schulbesuchen. Nur Donnerstag und Freitag stand für alle etwas neues oder anderes an; Workshop von und mit „Drama for Life“, welche für drei Tage zu Gast waren. Drama for Life ist eine Gruppe von Studenten, die Dramatherapie in Johannesburg studieren und als Sozialarbeiter tätig sind. Im Chill Hub, unserem Arbeitsplatz, wurde der Workshop in zwei Gruppen durchgeführt. Inhaltlich ging es in unserer Gruppe um „Füreinander und sich selbst sorgen“, dazu gab es ein paar Energizer und Singsessions. Es war interessant und mal was anderes Am Freitag nach dem Workshop sind wir dann noch mit 3 Leuten von Drama for Life nach Bloempoort gefahren, um mit Lawrence, Sello, Johannes und Tommy („Klienten“ von Ndlovu, die keine Eltern mehr haben) zu interagieren und spielen in Form von Energizern. Manche Spiele waren uns bekannt, weil es typische Energizer waren, die wir von Literatur, CVJM oder Vorbereitungsseminaren kennen.
Samstagmorgen waren wir um zehn schon wieder in Elandsdoorn, wo Drama for Life schon länger in vollem Gange war und mit mehreren hundert Schülern in kleineren Guppen Actionspiele machten. Währenddessen gingen wir den Tag erstmal entspannt an, machten ein paar Fotos und schauten den Kindern beim Spielen, Tanzen und Singen zu.

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Gruppenspiele, Singen mit Schülern, durchgeführt von „Drama for Life“ aus Johannesburg

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Erste gemeinsame Woche

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Arbeit: Dienstag – erster richtiger Arbeitstag. Er fing an mit Warten, was hier anscheinend eine häufige „Tätigkeit“ in Südafrika zu sein scheint. Da es hier aber ungewohnt heiß ist (tagsüber +/- 30°C), ist dies nicht schlimm. Gegen Mittag kam dann endlich der LKW von vodacom, einem großen Sponsor der Ndlovu Care Group, und brachte kiloweise Samp, getrocknete und gehackte Maiskörner, und ein paar Pakete Bohnen. Diese trugen wir mithilfe einiger Mitarbeiter in Ruths Büro (die Sozialarbeiterin, die wir im Moment begleiten und unterstützen). Anschließend ging es mit dem Ndlovu Auto und einigen Kilos Samp und Bohnen hinten drauf in die Nachbardörfer, um die Spenden an einige Familien zu verteilen, die von Ndlovu unterstützt werden – eine wackelige, heiße, lange, staubige, aber interessante Angelegenheit. SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC Lies den Rest dieses Beitrags

erste Woche

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Soo, jetzt bin ich schon fast eine Woche hier, und ich liebe es jetzt schon. Südafrika ist soo wunderschön!
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Inzwischen bin ich schon nicht mehr in der alten Unterkunft, die ich Donnerstag fluchtartig verlassen hatte, weil feststeht, dass wir dort zu zweit ein Jahr lang nicht leben werden. Es steht schon ein schönes Haus in Aussicht, welches wir mit Larissa, einer Mitarbeiterin der Klinik beziehen werden. Solange wir aber dieses Haus noch nicht mieten und beziehen können (ca 12 Wochen) schlafen wir im Haus Hugo Tempelmanns und seiner Familie, unserem Chef und dem Gründer der Organisation hier in Groblersdal.

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Flug, Ankunft, erster Tag

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Nachdem wir Montag bis zum letzten Moment auf Amelies Visum gewartet haben, musste der Flug abgesagt werden und ich musste alleine fliegen…

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In Duesseldorf (diese Tatatur kat keine Umlaute) kam dann das erste Problem, mein neues Notebook ging nicht an (es funktioniert bis heute nicht)… Der erste Flieger hatte dann auch noch Verspaetung, mein Platz wurde umgebucht, und mein Handgepaeck brachte mir Rueckenschmerzen. Dafuer war der Service von emirates sehr sehr gut. Aber Amelie du hast gefehlt, den es gab etliche Filme und Musik die wir zusammen genossen haetten im Flieger! Neben mir sass ein netter indischer Priester, der aus Koeln kam, aber er guckte nur Bollywood Filme. Unwichtig. Lies den Rest dieses Beitrags